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Wenn die Welpen im Alter von 10 Wochen in ihre neuen Familien überwechseln, ist die Prägungszeit noch lange nicht abgeschlossen - im Gegenteil: Die neuen Besitzer können und müssen die bisher eingeleiteten Erfahrungen ihres neuen Hausgenossen bewusst erweitern und so die Wesensentwicklung des Kleinen behutsam fördern. Darüber hinaus muss man das besondere Wesen des Irish Terriers verstehen; nur dann kann man alles, was dieser großartigen Rasse an charakterlicher Veranlagung geschenkt wurde und über Generationen sorgfältig erhalten wurde in Vollendung entfalten.
Das Sprichwort: „Man kann sich zwar einen guten Hund kaufen, niemals aber das Wedeln seines Schwanzes“ gilt für den Irish Terrier in besonderem Maße.
Sicherlich: Keiner ist wie der andere, alle aber besitzen sie von Natur aus eine überschäumende Lebensfreude, die sich mit scheinbar so widersprüchlichen Eigenschaften wie Draufgängertum und Zärtlichkeit, Stolz und unerschütterlicher Ergebenheit vereinigt. Ein solcher Hund tut alles aus Liebe zu seinem Herrn und aus Freude am Gelobtwerden; Härte dagegen macht ihn rebellisch, Inkonsequenz verunsichert und verdirbt ihn. Vorausschauendes Denken seiner Besitzer begünstigt die positive Entwicklung des Welpen: Verbotenes sollte von vorneherein vermieden, erwünschtes Verhalten dagegen gezielt gefördert werden. Erziehung ist, gerade bei einem so intelligenten und lebhaften Hund, auch die Kunst zu wissen, wann man lachen soll und wann man durchgreifen muss. Geht man mit Liebe, Einfühlungsvermögen und Vertrauen in seinen Charakter mit einem jungen Irish Terrier um, so wird er es „seiner“ Familie ein Hundeleben lang mit den gleichen Dingen danken!
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